| Aus der Palmfrucht lässt sich Öl gewinnen, das als Basis für vieles dient, von Seife bis hin zu Speiseöl. Aber viele Konsumenten wissen nichts von der Kontroverse, die die Palmöl-Industrie betrifft. Auch nicht in Indonesien, dem weltgrößten Produzenten. Firmen roden Regenwälder, um Palmen anzubauen - zusätzlich zu den 7,9 Millionen Hektar, die das Land bereits bedecken. Und Umweltschützer sind besorgt. [Bustar Maitar, Umweltschützer, Greenpeace Indonesien]: „Wenn die Regierung nichts unternimmt, ist es wirklich nicht gut für die Bevölkerung, denn, man kann sagen, dass dieses Land von Firmen beherrscht wird." Ein von Greenpeace kürzlich veröffentlichter Bericht beschuldigt den Multimilliarden-Dollar schweren Ölhersteller PT SMART Tbk, Wälder zu zerstören und kohlenstoffreichen Torfboden zu bepflanzen. Infolgedessen setzten Firmen wie Unilever und Nestle die Firma als Lieferanten ab. SMART führte eine Überprüfung seiner Tätigkeiten durch und sagte, dass sie Beweise für das Anpflanzen aber nicht für Abholzung fanden. [Pt Smart Tbk, Geschäftsführer, Daud Dharsono]: „Diese Anschuldigungen waren übertrieben oder falsch. SMART ist nicht für die Rodung von Ur- und Regenwäldern verantwortlich und wir sind nicht der Grund für die Vernichtung des Lebensraumes der Orang-Utans." Mit 23 Millionen Tonnen jährlich ist Palmöl einer der grössten Exportartikel des Landes. Die Regierung plant die Vergabe von Rodungsrechten der natürlichen Wälder für 2 Jahre zu sperren. Aber Skeptiker sagen ... |