| Sie fahren die wohl beeindruckendsten Feuerwehr-Fahrzeuge und sind damit in Deutschland echte Exoten. Dennoch gehören sie für Eingeweihte und Nachbarn seit vielen Jahrzehnten zum alltäglichen Bild unserer Republik: Die Feuerwehren der US ARMY. Zwar werden immer mehr Standorte abgebaut und der deutschen Verwaltung zurückgegeben, doch noch gibt es bei uns insgesamt elf Stützpunkte der US-Amerikaner. Das Feuerwehr-Personal wird aus Deutschland rekrutiert. Doch viele Ausrüstungsgegenstände - wie eben auch die Löschfahrzeuge - kommen aus Amerika. Auch Rangordnung, Dienstränge und der tägliche Ablauf sind amerikanisch. Ein Balanceakt für die Feuerwehrleute, die teilweise in Freiwilligen Feuerwehren aktiv sind oder von Berufsfeuerwehren kommen. Sie alle eint die Liebe zu Amerika, der Stolz für die Vereinigten Staaten tätig und damit ganz spezielle "Firefighter" zu sein. 23 Mitarbeiter sind in der "Fire Station" auf dem Gelände der "Coleman Barracks Mannheim" nur mit Feuerwehr-Aufgaben betraut. Sieben Fahrzeuge und drei Abrollcontainer für spezielle Einsätze stehen der reinen Männertruppe dabei zur Verfügung. Mindestens einmal im Monat gibt es "Fire-Drills", bei denen die Einsatzkräfte und die Technik ohne Vorwarnung getestet werden. Der Dräger Feuerwehr-Reporter konnte - zur Überraschung so mancher Mitarbeiter - hier und einen ganzen Tag lang, über die Schultern schauen. Mehr zu diesem Thema, einen ausführlichen Text mit Fotos und Hinweisen gibt es auf www.draeger.com |