| Keine andere Epoche der Menschengeschichte hat die Gefahren gekannt, denen jetzt die Menschheit begegnen muss. Menschen wie ich, die schon 85 Jahre alt sind, waren schon 18 geworden und hatten das Abitur in der Hand, bevor die Fertigstellung der ersten Atombombe stattfand. Heute zählen die zum Einsatz bereiten Artefakte dieser Art -- die unvergleichlich mächtiger als jene sind, die die Hitze der Sonne über den Städten Hiroshima und Nagasaki erzeugt haben -- tausende. Die Waffen jener Art, die zusätzlich in den Depots gelagert werden, erreichen zusammen mit jenen schon kraft Abkommen aufgestellten Mengen zahlenmäßig mehr als zwanzigtausend atomare Projektile. Die Verwendung von kaum einhundert jener Waffen wäre ausreichend, um einen nuklearen Winter zu verursachen, der in kurzer Zeit den schrecklichen Tod aller den Planeten bewohnender menschlicher Wesen verursachen würde, wie es Alan Robock, US-Wissenschaftler und Professor der Universität Rutgers von New Jersey hervorragend und mit Computerdaten belegt erklärt hat. Denjenigen, die ernsthafte internationale Nachrichten und Analysen zu lesen pflegen, ist bekannt, wie die Risiken des Ausbruchs eines Krieges mit Verwendung von Atomwaffen in dem Maße zunehmen, wie die Spannungen im Nahen Osten ansteigen, wo sich in Händen der israelischen Regierung hunderte, vollkommen kampfbereite Atomwaffen anhäufen, in Händen eines Staates, dessen Charakter einer starken Atommacht weder zugegeben noch verneint wird. Ebenso nimmt die ... |