| Nach dem 2:1 ging es los Leider auf beiden Seiten Selbst die Hertha-Spieler liefen in die rot-rauchende Ecke. So etwas Hirnrissiges hatten sie selbst von den eigenen Anhängern noch nicht erlebt. Dass so genannte Fans nach einer Niederlage ihrer Mannschaft ausrasten -- das hatte man schon oft gesehen, in Berlin, in Köln, und zuletzt in Karlsruhe. Hier hatte aber gerade Fortuna Düsseldorf das 2:1 im Relegations-Rückspiel gegen Hertha BSC erzielt. Und die eigenen Fans warfen Leuchtraketen aufs Feld. Für dreieinhalb Minuten unterbrach Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel. Es war nur die Ouvertüre zu einem von Hass und Chaos geprägten Ende. Raffael traf zum 2:2, im Hertha-Block knallte es heftig. Sofort eilten Polizisten herbei. Fans und Polizisten schauten sich für ein paar Minuten an, es passierte zum Glück nichts. Drei Minuten dauerte der Starr-Wettkampf, Wolfgang Stark wollte insgesamt sieben Minuten nachspielen lassen. Es wurden zunächst nur fünfeinhalb, dann deutete Stark zur Ecke für Düsseldorf. Zuvor hatten sich Hunderte Fortuna-Fans am Spielfeldrand postiert und stürmten jetzt auf den Rasen. Einer riss einen Elfmeterpunkt aus dem Rasen. Rösler gegen die eigenen Fans „Ich bin erschüttert, was abgelaufen ist. Die Fans hatten einen Pfiff von Schiedsrichter Stark falsch als Abpfiff interpretiert", sagte Fortuna-Manager Wolf Werner. Stark und die Spieler flüchteten in die Kabinen. Zuvor legte sich Düsseldorfs Sascha Rösler mit den eigenen Fans an, zeigte ihnen deutlich ... |