| Wer waren die geheimnisvollen Maya -- jenes Volk, das mit steinzeitlichen Werkzeugen riesige Tempel mitten im Dschungel errichtete, das Kunstwerke schuf, die einen heute noch in den Bann schlagen, und das den Lauf der Gestirne auf lange Jahre hinaus präzise berechnen konnte? Und warum verließen gerade diese hochzivilisierten Menschen plötzlich ihre prächtigen Städte und zogen zurück in den Dschungel, um wieder das Leben eines einfachen Bauernvolkes zu führen? Diese Rätsel beschäftigen die Wissenschaftler seit Langem. Die erste Folge der dreiteiligen Reihe über das Leben der Maya begibt sich zu den Mayastätten Copán, Tikal und Palenque. Sie gehören zu den faszinierendsten Orten der Maya und repräsentieren die Blütezeit der Kultur. Sie lassen erahnen, welch festliche Aufzüge, Zeremonien und Versammlungen dort stattgefunden haben mögen und welche Pracht der Hofstaat der Mayaherrscher entfaltet haben mag. Das verschlug bereits den Entdeckern der Ruinen, den Amerikanern John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood, den Atem, als sie erstmals vor den Überresten dieser Anlagen standen. |