| de.euronews.com Soll Europa dem Anti-Produktpiraterie-Abkommen ACTA beitreten? Vieles würde sich dadurch ändern. David Martin, Mitglied des Europa-Parlaments, ist für die Vorlage zuständig. Er stellt sich Ihren Fragen in "I talk". Alex Taylor: Mit ACTA könnte sich vieles durchgreifend ändern, etwa der Zugang zum Internet und der Handel mit Medikamenten. ACTA, das Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen, ist schon von zahlreichen Ländern unterzeichnet worden, auch von den USA und Japan. Doch Europa zögert noch. David Martin ist als Mitglied des Europaparlaments für die Vorlage zuständig. Und er ist bereit, Ihre Fragen zu beantworten. Vielen Dank, David Martin, und hier kommt sie schon, die erste Frage in unserer Sendung I-Talk: Frage von Staan Douks: Mein Name ist Staan Douks, ich bin halb Kongolese und halb Flame. Ich wüßte wirklich gern, was ACTA ist, oder was ACTA bedeutet, denn ich habe einfach keine Ahnung. Alex Taylor: Das war also die erste Frage, kurz gesagt: Was ist ACTA? David Martin: ACTA ist das Abkommen gegen Produktpiraterie, das von 11 Ländern unterzeichnet worden ist, genauer gesagt: von zehn und der EU, also insgesamt von 37. Es soll den Copyright-Schutz verbessern, den Schutz geistigen Eigentums - in der EU und weltweit. Es richtet sich also gegen nachgemachte Handtaschen ebenso wie gegen das illegale Herunterladen von Filmen und Musik im Internet, und so weiter... Alex Taylor: Hat Europa unterschrieben oder nicht? David Martin: Europa hat noch nicht ... |