| URBANCLIMBING AUF DER SUCHE NACH DEM PERFEKTEN BERG IN DER STADT „Strategien gegen Architektur so betitelt die neue CLIMAX ihre Fotoreportage über Urban Climbing! Doch ja sie irren sich den das Wort „gegen trifft hier ebenso wenig zu wie im Kontext Berg! Wie könnten sie gegen ihren Berg sein diese Skateboarder der Vertikalen? Skateboarding, Inlineskating, Parcour die Grenzen scheinen verwischt doch während die einen den Kontakt zur Haptik einer Architektur nur über Plastikrollen suchen und/oder ihren Bewegungsdrang an den vergessenen, den verleugneten Orten unserer Städte; den Verkehrsbauwerken; Bauruinen und Parkplätzen; ausleben, suchen sie die Exposition und die Ästhetik moderner wie vergangener Architektur. Es ist eine tatsächliche, körperliche Auseinandersetzung mit der umgebenden Architektur; ein Berühren, ein Erkennen der Struktur, eine physische Aneignung die über das Erlebte auch einen starken mentalen Bezug des Individuums zur Urbanen Plastik kreiert ! So kommt es zu einer Umdeutung der Stadt; am besten beschreibt es wohl das folgende Zitat eines Kletterers:„Für mich ist jede Stadt ein Gebirge, jedes Haus ein Gipfel und jede Mauer eine Klettertour. Neologismen wie „Buildering legen natürlich nahe das es sich hier um etwas völlig Neues handeln muss, doch dem ist nicht so denn es werden im Grunde einfach die Maßstäbe der Berge, des Kletterns auf die Stadt angewendet. Doch ist die Stadt, ist ein Haus nicht wirklich das gleiche wie ein Berg; sind Oberfläche und Form ... |