| In Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt: Seit dem EU-Beitritt vor zwei Jahren steht den Polen ganz Europa als Arbeitsmarkt offen. Inzwischen haben schon rund zwei Millionen ihr Heimatland Richtung Westen verlassen und auf dem polnischen Arbeitsmarkt klafft eine riesige Lücke. Es fehlt nicht nur an ausgebildeten Spezialisten wie Ärzten und Informatikern, auch in der Baubranche geht langsam gar nichts mehr: Jede zweite polnische Firma sucht Hände ringend ausgebildete Fachkräfte, zum Beispiel Schweißer und Monteure. Denn in Boomtowns wie Warschau und Krakau blüht das Geschäft mit Immobilien, viele davon finanziert von deutschen, österreichischen oder amerikanischen Investoren. Die Preise für Wohnungen haben sich in den vergangenen zwei Jahren fast verdoppelt. Überall wird neu gebaut - wenn sich denn Bauleute finden, die die inzwischen relativ hoch bezahlten Jobs machen. |